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5. August 2012 - Kräfta, Kräfta

Heute war nichts mit ausschlafen. Ich musste den Wecker stellen um 6.45 Uhr und dann die Kinder wecken. Heute morgen werden die Reussen eingeholt und die Kinder können mit dem Boot mitkommen. Lena hat noch 3 Schwimmwesten gefunden. Als der Wecker klingelte war ich der letzte der aufgestanden ist. Die Kids waren schon vor dem klingeln wach und auf. Um 7.30 Uhr gingen wir zum See runter, denn dort wartete Lena schon auf uns. Die Schwimmwesten wurden angezogen und ab gings auf den See.

12 Reussen holten wir ein und in jeder waren mindestens 4 Krebse. Gesamthaft waren ca 60 Krebse in die Fallen gegangen. Lena zeigte den Kindern noch wie man die zu kleinen Krebse aus der Reusse nimmt. Die werden dann wieder in den See geworfen. Svenja, die Kleinste, war die Mutigste und machte dies nicht schlecht, bis .... ja bis sich ein Krebs nicht an die Vorschrift hielt kleine Kinder nicht zu verletzen. Ein Schrei erhallte über den See und meine Kleine blutete ein bisschen am Mittelfinger. Der Krebs hing immer noch am Finger, bis Lena ihn dann wegnahm. Das war das Ende der Geschichte, dass Svenja noch einmal Krebse aus einer Reusse nehmen wird :-))

Nach dem Frühstück fuhren wir so gegen 13 Uhr nach Lammhult. Dort gab es einen Antikt-Laden. Der Laden war in einem alten Bauernhaus untergebracht und war auf zwei Etagen aufgebaut. Da hatte es alles. Von Geschirr über alte Bilder und Bücher bis hin zu alten Kaffeemaschinen aus dem 19 Jahrhundert. Ich kaufte eine Weihnachtsglocke, da unsere alte Familien Glocke seit Jahren kaputt ist. Die Kinder hatten noch hunger und auf dem Weg nach hause hielten wir noch bei einem Pancake Haus. Dort konnte man Pancakes in verschiedenen Varianten kaufen.
Zuhause angekommen musste ich mit den Vorbereitungen fürs Nachtessen beginnen. Es gab Kartoffelstock und Köttbullar (Hackfleischbällchen) an einer würzigen Rahmsauce. Es war lecker und das meinte nicht nur ich. Am Abend schauten wir noch den 100m Final der Herren im Fernsehen. Dabei bin ich aber eingeschlafen und erst so gegen 2 Uhr morgens vor dem Fernseher aufgewacht. Ich ging dann in mein richtiges Bett und schlief auch bald wieder ein.

6.8.12 13:51, kommentieren

4. August 2012 - Karl Oskar Fest in Växjö

Heute war der grosse Tag der Auswanderer in Schweden. Das muss ich aber zuerst mal erklären.
Im 19 Jahrhundert war die schwedische Wirtschaft am Boden. Viele Leute mussten hungern und da beschlossen viele mit dem Schiff in Amerika ihr Glück zu versuchen. Es begann die grosse Auswanderer-Welle.

Zwischen 1815 und 1850 stieg die Bevölkerungszahl in Schweden vor allem durch Zuwachs auf dem Land von 2,5 auf 3,5 Millionen. Eine Lösung der daraus resultierenden sozialen Probleme bot die Auswanderung, die 1840 einsetzte und 1880 ihren Höhepunkt erreichte. Bis ungefähr 1900 verließen 1,2 Millionen Schweden das Land.

Der schwedische Schriftsteller Villem Moberg verfasste dazu einen Roman in vier Bänden über die Zeit der Auswanderer. Die Geschichte handelt von Kristina und ihrem Gatten Karl Oskar.

Am Beginn der 1950er Jahre erschien Mobergs Hauptwerk, ein Epos über die Emigration in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als ein Viertel der Bevölkerung Schwedens in die USA auswanderte. In dieser Tetralogie, die aus den Romanen Utvandrarna (1949), Invandrarna (1952), Nybyggarna (1956) und Sista brevet till Sverige (1959) besteht, schilderte er nach einem umfassenden Quellenstudium das Schicksal mehrerer Emigranten, die um 1850 Schweden verlassen und sich schließlich in Minnesota niederlassen. Der Erfolg war enorm, nicht nur was die Auflageziffern und Übersetzungen betrifft. Das Epos wurde von Jan Troell verfilmt und 1995 zum Musical Kristina från Duvemåla verarbeitet.

Zu Ehren und als Andenken an diese Auswanderer veranstaltet Växjö jedes Jahr dieses Fest. Es ist ein Volksfest mit Schiessbuden und Bahnen für die Kinder. Alle Läden haben geöffnet, obwohl Sonntag ist. Das liessen wir uns natürlich nicht entgehen und pilgerten ebenfalls nach Växjö. Die Stadt war voll von Leuten und das Wetter war richtig gut. 26 Grad und Sonnenschein pur.

Nachdem wir den Tag genossen hatten, hatten wir ja noch eine Verabredung mit Lena, der Frau von Janne. Sie zeigte uns am Abend, wie man die Fallen zum fangen von Krebsen prepariert. Die Kinder wollten unbedingt mit dem Boot mit auf den See kommen, aber ohne Schwimmweste gab es bei mir nichts. So blieben die Kinder an Land und Lena und ich legten die Reussen aus. 12 Stück haben wir gelegt und kamen nach 20 Minuten wieder an Land zurück. Ronja war ziemlich traurig, dass sie nicht mitkommen durfte. Lena hatte noch eine Reusse frei und preparierte diese, so dass Ronaj die Reusse vom Landungssteg aus ins Wasser schmeissen konnte. Lena sagte ihr dann, dass sie so gegen 21.30 Uhr nachsehen soll, ob sie schon was gefangen habe. Gesagt - getan. Fast pünktlich um 21.30 Uhr standen alle Kinder unten am Steg und wir hollten die Reusse ein - und tatsächlich hatte Ronja einen Krebs gefangen. Der war auch noch richtig gross. Die Freude war natürlich gross. Wir verfrachteten den Krebs in einen Eimer mit Wasser und die Kinder trugen in hoch zum Hof.

Die ausgelegten Reussen müssen morgen um ca. 07.30 Uhr eingeholt werden. Die Kinder wollten das Schauspiel miterleben und gingen sofort ins Bett, damit sie morgen dann rechtzeitig aufstehen können. So hatten wir keine Probleme die Kinder ins Bett zu schicken. Sie gingen zum ersten Mal von alleine :-))

5.8.12 11:24, kommentieren

3. August 2012 - Kleva Gruva

Ein wünderschöner Tag bei 24 Grad war heute. Nach dem Frühstück machten sich alle bereit für den abenteuerlichen Ausflug in eine Erzgrube. Die Kleva Gruva hat eine lange Geschichte und diese erzähle ich hier mal:

Der Abbau von Kupfererz begann schon 1691. In diesem Jahr war die Lagerstätte von einem Glöckner aus Skede während eines Spaziergangs entdeckt worden. Er hatte einen glänzenden Stein gefunden und hoffte auf einen Goldfund. Bei der daraufhin durchgeführten Analyse wurde jedoch nur ein geringer Goldanteil, dafür aber in lohnender Menge Kupfer gefunden. 1692 gründete man eine Gesellschaft die den Abbau durchführen sollte. Bei der Mühle in Gyaån bei Ädelfors wurde 1694 eine Schmelzhütte errichtet. Man begann mit der Förderung des Erz oben auf dem Berg und arbeitete sich langsam nach unten. Eine erste Probeschmelzung erfolgte 1696.

Das gewonnene Kupfer war von schlechter Qualität, da es sehr spröde war. Die Betreibung der Grube erwies sich als nicht wirtschaftlich.

Im Jahr 1728 erfolgte eine erste Stilllegung der Grube, durch den damaligen Betreiber Carl Leijonader. Die Großgrube hatte zu diesem Zeitpunkt eine Tiefe von etwa 85 Meter erreicht. Die Großgrube füllte sich daraufhin mit Wasser. Mit der Anlage der sogenannten kleinen Grube setzt Carl Leijonader die Förderung jedoch 1731,nach anderer Angabe bereits 1728/29, fort. Zunächst erfolgte der Abbau unregelmäßig. In den fünf Jahren bis 1736 wurden ungefähr 5.000 Kilogramm gereinigtes Kupfer hergestellt. In der Zeit nach 1736 wurden aus dem Haldenmaterial jährlich 3.000 Kilogramm Kupfer gewonnen, wobei das Erz lediglich einen Kupfergehalt von 0,5 % enthielt. Als Abbaumethode kam sogenanntes Feuersetzen zur Anwendung. Das Gestein wurde durch Feuer über Stunden erhitzt und dann mit eiskaltem Wasser übergossen, so dass der Stein spröde wurde. Zum Teil wurde auch Schwarzpulver eingesetzt. Die unterschiedlichen Abbaumethoden sind noch heute in der Grube erkennbar.

Es erfolgte dann jedoch 1738 eine erneute Schließung der Grube, da man in Ädelfors Gold gefunden hatte. 1739 wurde die Grubengesellschaft Kleva an die Gesellschaft Ädelfors verkauft. Über 12 Jahre hinweg konzentrierte man sich auf die Goldgewinnung in Gyafors in Ädelfors. In Kleva fand nur unregelmäßig in geringem Umfang eine Förderung statt. Darüber hinaus fand man in Sunnerskog ein weiteres Kupfervorkommen.

1750 wurde die Großgrube durch Johan Olsson wieder fortgeführt. Zunächst begann man mit dem Abpumpen des Wassers, was zwei Jahre dauerte. Mit dem Rückgang und der zeitweisen Einstellung der Goldförderung in Ädelfors im Jahr 1768 stieg die Bedeutung von Kleva. Im Jahr 1769 stellte man den in 27 m Tiefe gelegenen Nilsonsstollen als Entwässerungstunnel fertig. In diesen Tunnel wurden mit Hilfe von Pumpenstöcken das ständig nachfließende Wasser gepumpt. Als Antrieb für die Pumpen dienten zunächst in den Schacht hinabgelassene Pferde. Auch ein auf der Bergspitze befindliches Windrad wurde als Antrieb eingesetzt. Als Belüftung der Grube dienten verschiedene Schächte. Mit Hilfe von hölzernen Lufttrommeln wurde Frischluft auch an schlecht erreichbare Stellen gebracht.

Am Rande der Grube wurde von den Familien der Grubenarbeiter ein roter Farbstoff, das Falunrot gewonnen. Schwedenhäuser haben ja immer meist eine rote Farbe und genau das ist dieses Falunrot.

1774 wurde die Grube dann erneut stillgelegt, diesmal für etwa 50 Jahre.
1824 erwarb Bergrat Johan Lorentz Aschan die Grube. Aschan bemühte sich einen Stollen zur Entwässerung der Großgrube, der im 18. Jahrhundert, wohl ab 1769, von Innen begonnen und bis zur Hälfte gebaut worden war, von außen fertigzustellen. Das schwierige, gestützt auf alte Pläne durchgeführte Vorhaben gelang 1828. Durch diesen heute als Aschanstollen bezeichneten Tunnel wurde die Großgrube erneut entwässert. Aschan setzte die Kupfergewinnung fort, wobei die Resultate ungünstig waren. Aschan veranlasste 1838 dass das Erz der Grube Kleva von Jöns Jakob Berzelius erneut untersucht wurde. Dieser fand heraus, dass das Kleva-Erz nicht nur Kupfer sondern auch Nickel enthielt, das 1691 noch unbekannt war. Nickel war zu dieser Zeit ein begehrter Rohstoff für die Herstellung von Neusilberlegierungen und wurde überwiegend nach Deutschland exportiert. Seit diesem Zeitpunkt wurde die Grube als Nickelgrube betrieben. Ab 1845 erfolgte die Nickelproduktion in größerem Umfang. Im Zeitraum von 1845 bis 1862 wurden 6.266 Tonnen Erz gefördert, aus dem man 125,35 Tonnen Nickel gewann. In den Jahren 1854 und 1855 war die Grube geschlossen. Nach dem Tode aschans 1856 führten seine Kinder über etwa 20 Jahre die Grube fort.

Von 1863 bis 1875 wurde die Grube am intensivsten betrieben und 24.224 Tonnen Erz gefördert. 461 Tonnen Nickel, eine andere Angabe führt nur etwa 125 t an,[5] wurden so gewonnen. Es konnten Rekordgewinne erzielt werden. So wurden 1874/1875 Gewinne von über 200.000 Kronen erzielt.

Mit dem Auffinden größerer und reichhaltigerer Nickelerzvorkommen in Neukaledonien Ende des 19. Jahrhunderts verfiel der Weltmarktpreis um etwa 60 %. Der Abbau in Kleva war nicht mehr lohnend und wurde 1879 eingestellt. In Begrenztem Umfang wurde der Abbau 1881 fortgeführt. 1885 übernahm Hans von Post die Grubenleitung. Bis 1890 wurde nun unregelmäßig und wenig Erz gefördert. Von 1890 bis 1896 war ausschließlich das Nickelwerk in betrieb, Erz wurde jedoch nicht gefördert. Die Erzförderung blieb bis 1913 eingestellt. Im Zusammenhang mit dem Ersten Weltkrieg lebte die Produktion nochmals kurz auf, bis 1920 die Grube endgültig stillgelegt wurde. In dieser Zeit wurden 9.814 Tonnen Erz gefördert. Insgesamt wurden in der Zeit der Nickelproduktion 54.380 Tonnen Erz gefördert aus dem 1.028 Tonnen Nickel gewonnen wurden. Von 1933 bis 1944 fanden Unterhaltungsarbeiten in der Grube statt. In der Zeit des 2. Weltkriegs gewann man aus den alten Abraumhalden wiederum Nickel, welches für die Rüstungsproduktion von Bedeutung war.

1991 eröffnete die Gemeinde Vetlanda, nach vorhergehenden umfangreichen Kontroll- und Sicherungsarbeiten, das Bergwerk als eine touristische Sehenswürdigkeit. Seit 1995 wird es in privater Regie betrieben. Die Familie Berggren pachtete die Grube und gestaltete die Anlage zum Schaubergwerk. 2009 übernahm die aus Deutschland stammende Familie Hörner/Helfritsch den Betrieb der Anlage.

Mann kann sich ja regelrecht vorstellen, dass die Kinder den Besuch dieser Grube als einmaliges Abenteuer ansahen. Mit Taschenlampe und Helm bewaffnet gingen wir in die 2 Grad kalte Grube. Es ging durch enge Gänge bis wir im Herz der Grube waren und dort befand sich ein kleiner See. Die Grube war ja mit Wasser gefüllt gewesen und vom See bis nach oben zum ehemaligen Einstieg waren es etwa 50 Meter. Der Führer erklärte uns, dass es genau so viele Meter noch hinab geht. Also die zweiten 50 Meter der Grube waren unter Wasser. Es war beeindruckend und imposant. Mich faszinieren solche alten Gesteine und Geschichten.

Abends waren wir dann alle ein bisschen platt und gingen dann auch früh ins Bett.

5.8.12 10:59, kommentieren

2. August 2012 - Ich werde nie mehr wieder.....

Autsch! tat mein Kopf weh am morgen. Ich glaube wir haben sehr schlechten Whiskey erwischt :-))

Ich war ja froh, dass heute nichts besonderes vorgesehen war ausser .... ja ausser was denn?? Ich weiss es nicht mehr so genau, aber ich glaube nichts. Wieder mal ein Tag zum ausspannen und Rausch auskurieren. Mir wurde ja schon fast übel, als ich die Whiskey-Flasche nur anschaute. Es war ein bisschen kühler heute als die letzten Tage. In Schweden kämpft man ja gegen die Mückenplage. Das war bei uns nicht der Fall. Wir kämpften bisher gegen die Wespenplage. Es hat so viele Wespen da - ungeheuerlich. Am Abend muss ich immer das Schlafzimmer räumen von diesen Plagegeistern.

Der Tag schlich so daher ohne grosse Aufregung. Es war mir eigentlich auch recht so. Man kann sich ja vorstellen, dass heute früh Nachtruhe war - zumindest bei mir :-))

5.8.12 10:45, kommentieren

1. August 2012 - Nationalfeiertag

Heute ist unser Nationalfeiertag. Schon am morgen haben wir die Laternen für den Abend aufgehängt, um das Haus ein bisschen hübsch zu machen. Am Auto habe ich eine Schweizer Fahne am hinteren Fenster eingeklemmt. So fuhren wir dann einkaufen und jeder sah natürlich, von wo wir kommen. Ein paar fragten dann, welches Fest wir feiern. Wenn jemand mit Fahnen herum fährt in Schweden ist das immer ein Zeichen, dass etwas gefeiert wird. Wir haben es ihnen dann erklärt, dass wir heute unseren Nationalfeiertag haben. In Schweden ist das der 6. Juni und dort heisst es dann Flaggan-Dag, also Tag der Flaggen - also Nationalfeiertag.

Da es so schönes Wetter war haben wir den Grill angeschmissen und gegrillt. Ich war der Mann des Feuers und habs ein bisschen übertrieben. Die Kohle wollte einfach nicht richtig brennen, da habe ich noch zwei grosse Stück Holz hineingetan. Und siehe da - es gab richtig gute Glut zum grillen - aber auch viel Rauch, sehr viel Rauch - überdimensional viel Rauch.
Wir haben Janne und Lena zum Essen eingeladen und als Vorspeise gab es Ton-Mousse auf Toastbrot und Wein. Ich schmeisste die Würste mal auf den Grill und die wurden dann auch richtig gar und gut gebraten - zu gut gebraten - eigentlich schon fast schwarz. Die beiden Holzstücke fingen plötzlich an richtig zu brennen und zu rauchen. Zum Grillen braucht man ja Glut und kein Feuer, aber der Grill war schon zu heiss, um daran noch etwas zu ändern. Mein Bruder schmeisste dann die Spear-Ripps auf den Rost. Da musste man aufpassen, dass die nicht auch schwarz wurden. Am Schluss gab es dann geräucherte Spear-Ripps, da der Grill immer mehr begann zu rauchnen wegen des Holzes. Ich dachte mir, dass manch einer viel Geld in einem Restaurant liegen lassen würde, wenn er ein solch güt geräuchertes Stück Fleisch bekommt.

Nach dem "Festschmaus" war dan Musik angesagt. Ich holte meinen Laptop und Janne wünschte sich ein Lied nach dem Anderen. Die Songs ergaben sich von alleine. Man hört ein Lied und da fällt einem gerade der nächste Song ein. Der Letzte, welcher sich auf dem Balkon von mir verabschiedet hatte war mein Bruder. Janne und ich waren ab 23 Uhr ganz alleine da mit unserer Musik. Ein Song löste den anderen ab und auch ein Whiskey den anderen :-)) So gegen 1 Uhr ging bei meinem Laptop die Batterie aus und so mussten wir zwangsläufig ins Bett. Es war ein toller Abend gewesen mit tollen Gästen.

5.8.12 10:37, kommentieren

31. Juli 2012 - wiermal faulenzen

Heute bin ich ausnahmsweise mal vor 10 Uhr aufgestanden. Nach dem Frühstück wollten die ersten schon Olympia gucken. Ich habe am ersten Tag ja den Fernseher auf die deutschsprachigen Sender programmiert und allen erklärt wie man diese anwählt, doch jedesmal wenn jemand fernsehen will kommt er mich fragen wie man dieses "Ding" da anmacht. Na gut, das ist halt das Los der Technik Freaks :-))

Am Nachmittag kam noch Janne kurz rüber und wir unterhielten uns wieder mal über Gott und die Welt. Spezielles gab es an diesem Tag nicht mehr ausser, dass ich meinen Schatz vermisse, aber das weiss man ja schon.

5.8.12 10:21, kommentieren

30. Juli 2012 - Die neue Glastüre

Wiederum bin ich so gegen 10 Uhr aufgewacht. Nach dem Frühstück kam auch schon Janne und wollte die kaputte Scheibentür abholen. Am Abend vorher haben wir noch alles mit Plastik zugemacht, damit keine Tiere reinkommen. Wir entfernten den Plastik und höngten die Türe aus - und alles ganz vorsichtig, denn es hatte noch grosse Scheibenstücke drin. Er holte einen Transporter und wir legten die kaputte Türe auf den Anhänger. Er musste nach Växjö fahren, um diese reparieren zu lassen. Die Fahrt dorthin dauert etwa eine Stunde.

Es kehrte wieder Ruhe ein im Bauernhaus. Jeder ging irgendwie einer Beschäftigung nach. Die Kinder spielten mit dem Computer, da es draussen kalt war und regnete. Ich schaute ein bisschen fern - Olympia 2012. Man wurde regelrecht müde vom Nichtstun :-) So gegen 15 Uhr kam Janne wieder zurück mit der reparierten Tür. Vorsichtig hoben Markus und ich die Türe wieder zum Bauernhof runter und zusammen mit Janne war die Tür wieder fix eingehängt. Benjamin, der Sohn von Markus machte ein Schild an die Türe worauf stand "Vorsicht zu !".

Zum Abendessen gab es Reis mit Hühnchen und Currysauce. War lecker. Nach dem Abendessen spielten wir mit den Kindern dann ein Ratespiel bis in alle Nacht hinein. So gegen 23 Uhr kehrte auf dem ohnehin schon ruhigen Bauernhof die Nachtruhe ein.

31.7.12 13:39, kommentieren