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22. Juli 2012 - Endlich in Schweden angekommen

Nachdem wir gefrühstückt haben packten wir noch unsere sieben Sachen zusammen und verfrachteten alles wieder im Auto. Es war 7 Uhr, als das Schiff in Trelleborg andockte. Am Zoll wollte uns niemand sehen und so fuhren wir halt weiter. Ich musste nun das erste Mal tanken, daher stoppten wir bei der nächsten Tankstelle. Wie ich mir das gewohnt bin von zuhause - Karte rein in den Automat - Pincode - Säule wählen und tanken. Das Problem war nur, dass nach 400 Kronen fertig war mit Benzin. Man konnte nur für 400 Kronen auf einmal tanken. Na gut, dann fuhren wir halt weiter.

Kurz nach Malmö fiel mein Navi aus und wir mussten uns auf unseren Instinkt verlassen. Wie es halt so ist im Leben, auf den Instinkt ist nicht immer verlass. So merkten wir dann erst später, dass wir die längste Zeit der Küste entlang fuhren anstatt ins Landesinnere. Markus aktivierte dann sein Navi und wir fuhren dann wirklich Richtung Växjö :-))

Wir sollten ja dort noch das Nötigste einkaufen und so machten wir ab, dass wir in Växjö in den ICA Laden gehen. ICA Läden sind so etwas wie Migros in der Schweiz. Nun, auch Markus musste erkennen, dass auch das beste Navi nichts nützt, wenn man nicht darauf hört was es sagt. In Växjö verpasste er die Ausfahrt zum ICA Laden und wir fuhren Richtung Aseda. Gut, die Richtung stimmte und in Aseda gabs ja auch einen ICA Laden. Also kauften wir dort die Sachen ein, die wir brauchten für den ersten Tag.

Nach dem Einkaufsbummel gings dann endlich wirklich und ohne Umschweife Richtung Ramkvilla. Um 14.15 Uhr kamen wir endlich an. Voller Vorfreude inspizierten die Kinder sofort den Bauernhof. Also es war früher eine Scheune, die in den 80er Jahren zu einem Restaurant umgebaut wurde und später dann in ein Wohnhaus. Es ist traumhaft schön. Nur gerade 100 Meter vom Haus ist der See. Die ersten Fotos des Hauses und der Umgebung folgen. Zum Abendessen gabs dann noch Spaghetti Bolognaise und dann gings bald mal ab ins Bettchen.

Die Fotos



Der Blick zum See  
Das Haus
Das Haus
Das Haus
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Das Haus

24.7.12 13:11, kommentieren

21. Juli 2012 - Die Anreise

Es war früh Tagwache. Bereits um 5.30 Uhr musste ich aufstehen und die Kinder wecken. Sie waren sofort wach, was auf die bevorstehenden Ferienerlebnisse zurück zu führen ist. Jetzt musste nur noch alles Gepäck ins Auto. Tatkräftig unterstützen mich meine Engelchen dabei. An meinem Auto war dann ein kleines dunkles Plastiksäckchen am Türgriff eingeklemmt. Ich dachte schon, da hätte jemand seinen Hundekot an meinem Auto deponiert. Es war zum Glück aber nicht so. Es war ein kleiner Elch-Schlüsselanhänger und ein Briefchen von meinem Schatz mit lieben Feriengrüssen und tausend Küsschen. Das war der Aufsteller des Tages.

Um Punkt 6 Uhr waren wir dann bei meiner Mutter und ladeten dort noch ihre Sachen ein und dann gings los. Ab ins Abenteuer Schweden 2012. Mein Bruder Markus ist schon losgefahren, da sie von Sissach aus starteten.

Die Reise verlief eigentlich überraschend problemlos durch Deutschland. Immer wieder musste ich an meinen Schatz zuhause denken. Wie gerne hätte ich sie bei mir gehabt. Kurz vor Hamburg kam dann das grosse Warten. Stau, Stau, Stau, Stau und nochmals Stau. Wir hatten von Hamburg bis Travemünde geschlagene 2,5 Stunden. Normalerweise legt man diese Strecke in etwa 40 Minuten zurück. Zum Glück sind wir früh abgefahren und haben genug Zeit eingeplant. Zu allem Uebel kam noch, dass Markus in Hamburg die Abzweigung Richtung Lübeck verpasst hatte und nun nach Hamburg hineinfuhr. Er musste dort wenden und wieder zurückfahren bis zum Autobahnkreuz Hamburg.

Als wir in Travemünde angekommen sind - und mit wir meine ich die Insassen in meinem Auto - war es gerade 17.45 Uhr. Nur 10 Minuten später hatte es dann auch Markus geschafft und ist am Skandinavia-Kai eingetroffen. Boardingzeit war 18.30 Uhr. Wir hatten also noch genug Zeit unser verdientes Holsten-Bier zu schlürfen. Um Punkt 18.30 Uhr gingen die Schalter auf und wir konnten an Board fahren. Noch schnell das Nötigste für die Nacht mitnehmen und dann Zimmer beziehen. Meine Mutter, meine beiden Engelchen und ich waren in einer Kabine und Markus mit seiner Freundin Claudine und seinem Sohn in der Anderen. Danach lud uns meine Mutter zum Ferien-Apero ein. Markus und ich tranken ein Weizenbier, die Damen ein Cüpli Kir Royal ... oder wie das heisst und die Kinder Mineralwasser. Danach gings zum grossen Dinner. Nun ja, Dinner konnte man dem nicht sagen. Sagen wir's mal so, ich hab schon schlechter gegessen :-)

Nach dem Nachtessen konnten die Kinder im schiffseigenen Kinderparadies sich noch ein bisschen austoben. Die Erwachsenen besuchten den TaxFree Shop. Wir deckten uns noch mit gutem Whiskey ein und dann gings in die Heja.

24.7.12 12:19, kommentieren