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29. Juli 2012 - Teures Glas - gebrochenes Glas

Heute stand ich wiederum so gegen 10 Uhr auf. Nach dem Frühstück wurde beschlossen, dass wir ins Glasreich fahren. Südschweden ist bekannt für die Glasbläserei. In Kosta, Boda, Orrefors, Maleras und Sea hat es Glasbläsereien, welche man besichtigen kann und den Handwerkern bei der Arbeit zusehen. In Kosta kann man sogar selber probieren - natürlich unter fachmännischer Leitung - Ein Trinkglas zu blasen.

So gegen 13 Uhr fuhren wir dann los in Richtung Kosta. Es war nicht weit. Etwa 90 km zum fahren. Als ich Kosta das letzte Mal gesehen habe war da nur ein Haus mit der Glasbläserei und zwei kleine Einkaufsläden. Jetzt ist dort ein riesiges Haus mit Einkaufs-Center. Fabrikläden für Schuhe, Kleider uns Sonstiges (Outlet). In einem der Läden habe ich was ganz Schönes für meinen geliebten Schatz gekauft. Kosta hat die grösste und umfangreichste Auswahl an Glassachen. Ist aber dementsprechend auch teurer als anderswo.

Danach gings nach Sea. Das ist etwa 3 km entfernt von Kosta. Die Auswahl ist zwar nicht mehr so gross wie in Kosta dafür exklusiver. Danach gings dann noch nach Maleras. Die Glasbruk - wie es auf schwedisch heisst - ist eine der Aeltesten. Auch dort war das Angebot nicht so gross wie in Kosta dafür künstlerisch wertvoller. So gegen 17 Uhr fuhren wir dann wieder heim. Ich musste ja noch kochen. Es gab einen Gratin. In einer Gratinform den Boden mit Maccaroni belegen, dann eine würzige Hackfleischsosse drüber, dann eine Lage Mozzarella und dann wieder zudecken mit Maccaroni. Das ganze dann noch mit ein bisschen Rahm beträufeln und ab in den Ofen. Alles wurde razze-puzz weggegessen. Es hat in dem Fall geschmeckt. :-))

Nach dem Abendessen nahm das Unheil seinen Lauf. Svenja habe ich vor dem Essen noch zum duschen geschickt und Ronja dann nach dem Essen. Sie ist aufgestanden und in Richtung Ausgang gestürmt. Nahm einen Anlauf und wollte zur Tür hinaus springen. Leider war die Tür geschlossen und Ronja sprang mit voller Wucht durch die 5mm dicke Glasscheibe. Ein lauter Knall, klirrendes Glas und eine geschockte weinende Ronja lag draussen am Boden. Ich rannte so schnell als möglich zu ihr und durchsuchte sie nach Wunden. Sie hatte schon einige aber zum Glück nichts Schlimmes. Sie blutete an den Händen. Sofort wurde sie verarztet und als sie dann noch sah dass sie am Knie auch stark blutete, fing sie noch lauter zu heulen. Ich habe sie dann beruhigt und zusammen mit Mami und Claudine die Wunden verarztet. Danach legten wir sie auf die Couch und ich schaltete den Fernseher ein. Sie durfte dann Zeichentrickfilme schauen. Unser Vermieter Janne habe ich auch noch geholt. Mit ihm zusammen pickten wir die Glasscherben auf - so gut es halt ging. Danach mussten wir einen Plastikvorhang basteln, damit abends keine Tiere ins Haus kommen (Dachse, Kröten, Rehe, oder am ende sogar ein Elch). Ich war gottenfroh, dass nicht mehr passiert ist.

30.7.12 12:18

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